FAZ – Saudi-Arabiens Streben nach regionaler Hegemonie

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Berlin Global Advisors Managing Partner Martin Wiesmann analysiert in seinem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wie Saudi-Arabien seine wirtschaftliche Transformation vorantreibt, regionale Stabilität anstrebt und zugleich versucht, seine strategischen Abhängigkeiten von den USA zu reduzieren.

Mit der Vision 2030 verfolgt Kronprinz Mohammed bin Salman das Ziel, Saudi-Arabien wirtschaftlich zu diversifizieren, gesellschaftlich zu modernisieren und als regionale Führungsmacht zu etablieren. Der Umbau zeigt erste Erfolge: Der Anteil der nicht vom Öl abhängigen Wirtschaftsaktivitäten ist deutlich gestiegen. Gleichzeitig bleiben ausländische Technologieinvestitionen hinter den Erwartungen zurück, während Öl- und Gasexporte weiterhin die wirtschaftliche Basis des Königreichs prägen.

Außenpolitisch verfolgt Riad eine Strategie der Diversifizierung seiner Partnerschaften. Neben den USA baut Saudi-Arabien insbesondere seine Beziehungen zu China und Pakistan aus. Doch der Irankrieg, wachsende Differenzen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und die anhaltende sicherheitspolitische Abhängigkeit von Washington verdeutlichen die Grenzen saudischer Eigenständigkeit.

Saudi-Arabien steht damit vor einer zentralen Frage unserer Reihe: Kann wirtschaftliche Modernisierung die Grundlage für regionale Führungsmacht und strategische Autonomie schaffen, solange die eigene Sicherheit maßgeblich von den USA abhängt?

Den vollständigen FAZ-Gastbeitrag von Martin Wiesmann finden Sie hier: FAZ – Saudi-Arabiens Streben nach regionaler Hegemonie

Bildquelle: B.alotaby / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

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