Indonesien: Blockfreiheit im Zeitalter der Großmachtrivalität

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Berlin Global Advisors Managing Partner Martin Wiesmann analysiert in seinem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wie Indonesien seine geostrategische Lage, seine Tradition der Blockfreiheit und seine führende Rolle in ASEAN nutzt, um politischen und wirtschaftlichen Handlungsspielraum zwischen Washington und Peking zu bewahren.

Zwischen den USA und China und an einer der wichtigsten Handels- und Energierouten der Welt gelegen, verfolgt Indonesien seit Jahrzehnten ein klares strategisches Prinzip: möglichst enge Beziehungen in alle Richtungen, ohne sich dauerhaft an eine Großmacht zu binden.

Diese strategische Offenheit prägt auch den wirtschaftspolitischen Kurs des Landes. Indonesien arbeitet daran, seine industrielle Basis zu verbreitern, heimische Wertschöpfung zu sichern sowie internationales Kapital und ausländische Technologieinvestitionen anzuziehen. Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Einfluss Chinas, während Jakarta mit den USA als strategischem Partner sicherheitspolitisch kooperiert und die Beziehungen zu Europa weiter zu intensivieren sucht.

Indonesien führt damit zu einer zentralen Frage unserer Reihe zurück: Kann strategische Offenheit dauerhaft Autonomie sichern oder schafft sie lediglich ein komplexeres Geflecht neuer Abhängigkeiten?

Den vollständigen FAZ-Gastbeitrag von Martin Wiesmann finden Sie hier: Indonesien: Mittelmacht zwischen USA und China | FAZ

Quelle: Gregory A. Harden II / U.S. Navy (CC BY 2.0)

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