Mittelmächte ohne Weltordnung: Südafrika zwischen Autonomie und Abhängigkeit

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Berlin Global Advisors Managing Partner Martin Wiesmann analysiert in seinem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wie Südafrika historisches Erbe, wirtschaftliche Interessen und das Ziel strategischer Autonomie in Balance zu bringen sucht. Auch der jüngste BRICS-Gipfel in Neu-Delhi zeugt von dem Selbstbehauptungswillen Südafrikas, sich zwischen den großen Machtzentren, zu positionieren, ohne seine engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit Europa und anderen westlichen Märkten aufzugeben.

Auch der jüngste BRICS-Gipfel in Neu-Delhi unterstreicht den Selbstbehauptungswillen Südafrikas, sich zwischen den großen Machtzentren zu positionieren, ohne seine engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit Europa und anderen westlichen Märkten aufzugeben.

Der Beitrag zeigt die Spannungen dieses Kurses. Südafrikas außenpolitisches Selbstverständnis ist weiterhin vom Befreiungskampf und der Blockfreiheit geprägt. Gleichzeitig zwingen schwaches Wachstum, hohe Arbeitslosigkeit, der Bedarf an internationalem Kapital und die Bedeutung ausländischer Absatzmärkte die Regierung zu geopolitischem Pragmatismus.

Der Fall Südafrika wirft damit eine Kernfrage der Reihe auf: Wie weit reicht strategische Autonomie, wenn politische Identität, wirtschaftliche Abhängigkeiten und die Konkurrenz der Großmächte gleichzeitig den Handlungsspielraum limitieren?

Den vollständigen FAZ-Gastbeitrag von Martin Wiesmann finden Sie hier: Südafrika als Mittelmacht: Zwischen ANC-Erbe und Geopolitik | FAZ

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